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Meine Ansätze

Ich habe aus dem Bereich der klinischen Psychologie verschiedene Methoden und Techniken gelernt, welche auf meinen Ansatz für Psychotherapie und psychologische Beratung wirken:

  • Methoden aus der systemischen Therapie: Kerngedanke der systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Symptomen und Problemen im sozialen System zu finden ist, in welchem wir eingebunden sind. Hierzu werden in der systemischen Gesprächsführung zirkuläre Fragen sowie weitere Frage- und Interventionstechniken genutzt, welche zur Erkenntnis des Problems führen und neue Sichtweisen sowie, darauf folgend, neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Hierdurch lassen sich bisher ungenutzte eigene Ressourcen realisieren.

 

  • Tiefenpsychologie und Psychodynamik: Die Tiefenpsychologie hat sich aus der Psychoanalyse entwickelt und geht davon aus, dass Probleme im gegenwärtigen Leben auf Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend zurückgehen. Diese Erfahrungen wurden im Unbewussten gespeichert und wirken auf das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Allgemeiner gesprochen, handelt es sich um psychodynamische Vorgänge. Die Lösungsfindung besteht in der Bewusstmachung und der Integration des Erlebten.

 

  • Elemente aus der Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Achtsamkeit: Die Verhaltenstherapie folgt der Kernidee, dass ein bestimmtes problematisches Verhalten erlernt wurde, aber auch wieder verlernt bzw. umgelernt werden kann. Neben der reinen Verhaltensänderung werden auch kognitive Elemente sowie das Erleben, die Emotionen und Gefühle sowie Konsequenzen für den Klienten mit einbezogen. Die Arbeit ist lösungsorientiert und arbeitet mit Verhaltensübungen während der Sitzung, als Aufgaben im alltäglichen Leben oder durchläuft Szenarien in Gedanken. Der Schwerpunkt meines verhaltenstherapeutischen Ansatzes liegt auf der Achtsamkeit. John Kabat-Zinn, Pionier der achtsamkeitsbasierten Psychotherapie, definiert Achtsamkeit als eine Aufmerksamkeitslenkung, die absichtsvoll, nicht-wertend und auf das Hier und Jetzt gerichtet ist. Es geht stets darum, den gegenwärtigen Augenblick mit allen Sinnen zu erleben. Man könnte sagen, dass neben den uns bekannten fünf Sinnen das Denken der 6. Sinn ist. Dies führt dazu, den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen, wie er ist, und sich nicht in gedanklichen Konstruktionen zu verlieren. Folglich lebt man nicht mehr in längst vergangenen Zeiten, aber auch nicht in der Zukunft, welche noch ungeschrieben ist, sondern in der Gegenwart. Dies führt zur Annahme und Akzeptanz dessen, was ist. Das gilt für alle angenehmen und unangenehmen Empfindungen im Körper, mit Gedanken und Emotionen gleichermaßen. Hierdurch werden neue Möglichkeiten für das Denken, Fühlen und Handeln möglich.

 

  • Gesprächstherapie: Manchmal kann es hilfreich sein, einfach nur zu reden. Durch das Formulieren gegenüber dem Therapeuten oder der Therapeutin wird Vieles klarer. Hilfreich sind hierbei ganz gezielte Fragen des Therapeuten, um bestehende Sichtweisen zu betrachten und zu hinterfragen.
     

Manchmal kann auch eine Kombination verschiedener Ansätze sinnvoll sein.

Regelmäßige Supervision und Selbsterfahrung erweitern stetig meinen „Werkzeugkoffer“.

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